Außer den Hobbies, die wir hier mit eigenen Seiten präsentieren: Wandern und Skifahren bzw. heute eher Schneeschuhwandern und Radfahren gehören auch Motorrad- und Motorrollerfahren zu unseren Freizeitaktivitäten. Außerdem haben wir seit 2018 auch einen Garten in einer Anlage, indem es ja immer etwas zu tun gibt.

Zusätzlich bemalt Karin Steine, Muscheln und Holzscheiben und ich habe ja seit kurzem wieder diese Seite zu pflegen. Da wir ja im Ruhestand sind, können wir alles auch mit Ruhe angehen und müssen nichts übertreiben. Außerdem müssen wir auch niemand mehr etwas beweisen, weder uns noch anderen.

Motorrad

Motorrad

Den Mopedschein habe ich, seit ich 15 bin. Auf die Idee mit dem Motorrad sind wir erst 2009 gekommen. Also habe ich mit 55 noch den Motorradführerschein erworben und wir haben im gleichen Jahr eine Suzuki GSX 750 AE erworben. Sie hat uns bis 2021 gute Dienste geleistet. Dann haben wir sie aus gesundheitlichen Gründen verkauft. Seit 2018 haben wir aber noch einen Roller Suzuki AN 125, 125 cm³, der uns durch die Stadt, zum Einkaufen oder in unseren Garten bringt. 

Garten

Garten

2018 vor dem Übergang vom Arbeitsleben in die Rente haben einige unserer Freunde gemeint, wir bräuchten ein zusätzliches Hobby und Beschäftigung; ein Garten wäre das Richtige. Nach kurzer Suche haben wir den Garten einer guten Bekannten übernommen, die ihn aus gesundheitlichen Gründen abgeben wollte. Gute Lage, sehr gut Aussicht auf die Wartburg, Laube mit allem, was man benötigt - perfekt. Mittlerweile haben wir uns eingelebt und viel gelernt. Es ist jetzt unser Garten.

Malen

Sonstiges

Irgendwann begann Karin damit, Steine zu bemalen. Sie suchte sich Hilfe und Anleitungen, aber auch Motive im Internet und malte los. Ab und zu male ich mit oder helfe ihr. Ich habe beim Wandern an der Isar und Ammer auch schon Steine für sie gesammelt und mit nach Hause gebracht.

Später kamen noch Muscheln aus der Bretagne und Holzscheiben dazu. Alles lässt sich verzieren und verschönern.

Weitere Aktivitäten


GutsMuths-Wanderung - Unterwegs auf dem Zöglingsweg

Mrz 2025

Wir hatten uns für die GutsMuths-Wanderung angemeldet, auf den Spuren und zu den Wirkungsstätten des Sportpädagogen J.C.F. GutsMuths (1759 - 1839). Start war am Parkplatz gegenüber der Waldbahnhaltestelle "Reinhardsbrunner Teiche", von dort ging es auf dem Zöglingsweg durch den Wald hinüber zum Schloss Tenneberg, danach auf dem Panoramaweg oberhalb von Waltershausen hinüber nach Schnepfenthal. 

Hier wirkte GutsMuths an der Salzmannschule als Lehrer und hier befinden sich der Waldfriedhof, wo er bestattet ist, der erste deutsche Turn- und Gymnastikplatz und die GutsMuths-Gedächtnishalle. Die Führung der Wanderung, an der ca. 25 Wanderer teilnahmen, hatte Frau Hofmann übernommen, die solche Wanderungen bereits seit 9 Jahren durchführt und ihr sehr fundiertes Wissen an die Teilnehmer der Wanderung vermittelte.

Nach einem kurzen Besuch in der GutsMuths-Gedächtnishalle endete die Wanderung an der Statue "Fußkuss", eine Übung, die GutsMuths angeblich bis ins hohe Alter noch vorführen konnte.

Die etwa 10 Kilometer vergingen trotz der ca. 4 Stunden Dauer wie im Flug und am Ende kehrten wir im Landgasthaus "Tanne" ein und gönnten uns Speisen von der "Tschechischen Woche". Danach nahmen wir die letzten 2 Kilometer zurück zum Parkplatz in Angriff und fuhren von dort aus zurück nach Hause.

 

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Pennetreffen am Rutheneum seit 1608 in Gera

Mrz 2025

Am 15. März 2025 fand im Kultur- und Kongresszentrum in Gera das 7 . Pennetreffen des Rutheneum seit 1608 Gera, Campus Rutheneum statt. Ein Treffen, bei dem alle noch lebenden Absolventen der Schule teilnehmen konnten, und über 600 waren gekommen. Der große Saal sowie das davor liegende Foyer waren gut gefüllt. Unser Abiturjahrgang 1973 war gut vertreten, nur von unserer Klasse waren nur fünf Ehemalige zum Treffen. Einer hatte kurzfristig wegen Krankheit absagen müssen. Der älteste Teilnehmer war aus dem Abiturjahrgang 1954.

Nach einer Begrüßung aller Anwesenden und kurzer Ansprache durch die jetzige Direktorin des Gymnasiums fand eine kulturelle Umrahmung durch Schüler des Rutheneums statt und das Treffen war offiziell eröffnet. Getränke und Imbiss gab es im Foyer an mehreren Stellen. Allerdings war der Andrang an allen Verkaufsständen sehr groß und man musste schon einiges an Geduld mitbringen, um nicht zu verdursten. Im Saal wurde Musik durch eine Diskjockey über die Anlage eingespielt, im Foyer spielte eine Band Barmusik.

Zuerst waren nur wir fünf am Tisch und unterhielten uns über die alten Zeiten, bevor dann doch ein paar Leute an unseren Tisch kamen, uns umarmten und sagten, dass sie sich freuen, uns wiederzusehen. Nach mehr als 50 Jahren musste ich meist nach ihrem Namen fragen, aber dann war die Freude meinerseits genauso groß.

Beim Getränkeholen musste nun derjenige, der sich anstellte, immer für jeden gleich zwei Getränke mitbringen, so dass uns der Durst nicht allzu sehr plagte. Nachdem uns bereits zwei Teilnehmer/-innen, die am Abend noch mit dem Auto wieder nach Hause fuhren, bereits verlassen hatten, endete das Treffen für uns kurz nach Mitternacht. Es war ein gelungenes Treffen und beim nächsten wollen wir wieder dabei sein. Allerdings hoffen wir, dass dann ein paar mehr Ehemalige aus unserer Klasse zum Treffen erscheinen.

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Die (wahrscheinlich) letzten Wintertage am Inselsberg und Rennsteig

Feb/Mrz 2025

Viel Schnee gab es in diesem Winter nicht und auch am Inselsberg war Skifahren nicht möglich. Trotzdem gab es zumindest in den Gipfellagen des Thüringer Waldes einige schöne Wintertage und wir haben versucht, diese für Wanderungen zu nutzen. Besonders in der zweiten Hälfte des Februar und Anfang März lag oberhalb 600 bis 700 Metern immer etwas Schnee.
Zwischenzeitlich war der Schnee auch schon einmal ganz weg, aber im oberen Bergland schneite es, wenn es unten regnete. So gab es in der letzten Wochen nochmal 10 bis 20 cm Neuschnee. Jetzt im März hat die Sonne aber schon viel Kraft und wenn sie scheint, dann schmilzt das bisschen Schnee ganz schnell dahin. Der Frühling ist eben nicht aufzuhalten, auch nicht am Rennsteig.

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Winter am Rennsteig und in Eisenach

Jan 2025

Das erste Wochenende in 2025 bot gleich reichlich Möglichkeiten sich im Schnee und winterlicher Umgebung zu bewegen. So waren wir am Freitag am Rennsteig in Richtung Glöckner, ein Granitfelsbrocken und Steinmassiv auf 692 m NN. Es war winterlich, frostig kalt und windig. Die Glöcknerhütte war noch weihnachtlich geschmückt.

Am Samstag wollten wir eine Runde um die Inselsbergschanze und Brotterode drehen und dabei im Gasthaus "Fuchsbau" am Mommelstein einkehren. Leider hat die Gaststätte nur noch alle zwei Wochen an Wochenenden geöffnet und dieses Wochenende war geschlossen. Dummerweise waren aber auch die anderen Gasthäuser Brotterodes (Hotel Zur gute Quelle, Hotel Berggarten, Pfefferstübchen, usw.) geschlossen.

Warum soll sich also ein Tourist nach Brotterode verirren? Einen letzten Versuch starteten wir noch etwas außerhalb im Gehegen im Hotel und Gasthof "Waldschlösschen". Trotz geschlossener Gesellschaft ließ man uns ein und wir konnten "a la carte" essen. Super freundlich, super Service und geschmeckt hat es auch noch.

Am Sonntagmorgen hatte es seit der Nacht geschneit und es schneite immer noch. Also direkt von zu Hause aus eine Runde um die Wartburg. Bei 10 bis 20 cm Schnee war es anstrengend und während unserer Tour ging der Schnee dann auch in Eisregen über. Es waren schöne Wintertouren, fast immer direkt vor der Haustür oder nach maximal 30 Minuten mit dem Auto erreichbar. So macht der Winter Spaß.

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Fest zwischen den Jahren in Friedrichroda

Dez 2024

Am 29. und 30.12.2024 fand in Friedrichroda das diesjährige "Fest zwischen den Jahren" bei blauem Himmel und Sonnenschein, aber frostigen Temperaturen statt. Im gesamten Zentrum gab es Markttreiben, gastronomische Versorgung und musikalische Unterhaltung. Wir waren am Sonntag ab 11:30 Uhr und stärkten uns am Kirchplatz erstmal mit Bratwurst und dem leckersten Glühwein der Saison.

Auf der dortigen Bühne sorgte eine Zwei-Mann/Frau-Band mit Oldies für Unterhaltung und das recht ordentlich. Zu dieser Zeit war das Fest schon gut besucht, aber nicht überlaufen. Die Zahl der begeisterten Zuschauer nahm aber schnell zu und es gab viel Applaus. Einige ließen sich sogar zum Tanzen verleiten.

Um uns aufzuwärmen begaben wir uns auf eine Runde durch den Ort und stellten überrascht fest, dass im gesamten Ortskern Marktbuden mit Handwerklichem, Trödel und Dingen, die die Welt nicht braucht aufgestellt und gut besucht waren. Bei diesem Bummel trafen wir unseren Wanderfreund Uthart und nahmen ihn mit zum Kirchplatz, wo wir uns noch einmal Bratwurst und Glühwein gönnten.

Die Sonne hatte nicht genug Kraft uns richtig zu wärmen und so stellten wir nach etwa 3 Stunden fest, dass es kalt war. Wir hatten unseren Spaß, Essen und Trinken auch, also liefen wir zurück zum Parkplatz am Rathaus. Eine gelungene Veranstaltung der Stadt Friedrichroda zu der wir im nächsten Jahr garantiert wieder kommen werden.

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Glühweinwanderung zur Burg Normannstein

Dez 2024

Heute, 27.12.2024, waren wir auf der Glühweinwanderung zur Burg Normannstein in Treffurt. Es war kalt, es war neblig, aber es war eine tolle Veranstaltung. Die etwa 2,5 km lange Rundwanderung begann mit der ersten Glühweinhütte am Fuß der Burg, wo wir auch einen ersten Glühwein probierten. Danach liefen wir hinauf auf der Straße, vorbei an einigen Foto-Hotspots, bis zur zweiten Hütte am "Steinbruch" und gönnten uns wieder einen Glühwein.

Die eigentlich von dort aus gute Aussicht zur Stadt, ins Werratal und hinüber zum Heldrastein war natürlich durch den Nebel und die mittlerweile einsetzende Dunkelheit nicht vorhanden. Also liefen wir weiter bergan bis zum Wanderparkplatz "Hand" bzw. der Normannstein-Quelle, wo die dritte Glühweinhütte stand. Wir waren auch nicht allein unterwegs, es gab jede Menge Glühweinwanderer.

Von dort aus ging es anschließend bergab zur Burg. Zum Glück hatten einige der Mitwanderer Fackeln dabei oder Stirnlampen. Im Burghof der Ritterburg befand sich ebenfalls eine Glühweinhütte und der Holzkohlengrill mit den Bratwürsten und Rostbräteln. Natürlich stärkten wir uns mit einer Rostbratwurst, bevor der Abstieg zur Stadt erfolgte.

Der Weg nach unten ist zwar etwas steiler, aber dafür beleuchtet und endet wieder am Ausgangspunkt, der ersten Glühweinhütte. Dort trennten wir uns, da wir die Autos an verschiedenen Stellen geparkt hatten. Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert und wir hatten unterwegs jede Menge Spaß. Das feuchte und kalte Wetter hat uns überhaupt nicht gestört.

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Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Fulda

Dez 2024

Nach einem Bericht über den Fuldaer Weihnachtsmarkt in der Mediathek sind wir heute spontan nach Fulda gefahren und haben den dortigen Weihnachtsmarkt besucht. Die gesamte Innenstadt bildet dort einen riesigen, aus fünf Themenmärkten bestehenden Weihnachtsmarkt. 

Winterwald auf der Straße und dem Platz vor der Stadtpfarrkirche, Kinderweihnachtsmarkt auf dem Borgiasplatz, rund um das Galeria-Kaufhaus und auf dem Universitätsplatz der traditionelle Weihnachtsmarkt, das mittelalterliche Weihnachtsdorf im Hof des Vonderau Museum und ein weihnachtlicher Regio-Markt auf dem Buttermarkt. 

Jede Menge Buden mit Glühwein und kulinarischen Angeboten stehen neben handwerklichen und regionalen Angeboten aus der Rhön. Und es gibt eine haushohe Pyramide mit lebensgroßen Nussknackern, in der es auch ein großes Glühweinangebot gibt. Insgesamt ein sehr gelungenes Konzept der Stadt Fulda und auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Erste kleine Winterrunde an der Skihütte

Dez 2024

Die ganze Woche war es zwar kalt, aber immer grau und bewölkt. Also heute nach dem Mittagessen spontan einmal losgefahren und den Winter gesucht. Und siehe da, nach 20 Minuten, an den Skisprungschanzen in der Alten Ruhl war der erste Schnee schon zu sehen und noch ein paar Höhenmeter weiter oben waren die Wolken verschwunden, der Himmel blau und die Sonne schien. Also am Rennsteig abgebogen, bis zur Ruhlaer Skihütte gefahren und dort geparkt.

Vom Parkplatz sind wir zum Rodelhang gelaufen, dort links ab über die Wiese hinüber zur Falknerei, weiter auf einem Forstweg und dann einfach durch den Wald in Richtung Schwarzbachwiese und Weinstraße. Zwischendurch bot sich ein herrlicher Blick hinüber zum Inselsberg. Auf der Weinstraße liefen wir dann wieder zurück in Richtung Waldhotel Rennsteighof und Ruhlaer Skihütte.

Es war sehr winterlich und die Bäume und Gräser hatten schwer zu tragen am dick an ihnen hängenden Reif und Schnee. Wo die Sonne hin scheint, fällt die winterliche Pracht herunter, aber die Nächte sind in der Nacht so kalt und feucht, dass es morgen wieder mit dickem Weiß überzogen sein wird. Eine super erste Winterrunden, wir freuen uns auf mehr.

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Zum Heimatabend in Ruhla

Nov 2024

Gestern Abend, 22. November 2022, war ich mit einem Freund im Kulturhaus in Ruhla zum "Alt-Ruhla"-Heimatabend. Der Abend wurde von der "Alt-Ruhla" Folklore-Vereinigung, einem Verein der sich der Traditionspflege hinsichtlich Tracht und "Rühler"-Mundart verschrieben hat und in diesem Jahr sein 125 jähriges Bestehen feierte, veranstaltet.

Zur Aufführung kam ein traditionelles Ruhlaer Bühnenstück "Dear Fliejenschnieder" alias "Der Luftikus" oder "Kommt ea Völchen geflojen", das vor 100 Jahren entstand. Vorher wurden die befreundeten und anwesenden Vereine begrüßt, verdiente Mitarbeiter geehrt und die Jugendtanzgruppe des Vereins führte ein paar Tänze auf.

In 4 Akten von je ca. 45 Minuten erfolgte dann die Aufführung des Stückes, allerdings in Rühler Mundart. Man musste also die ganze Zeit konzentriert zuhören, um möglichst viel zu verstehen. Zwischen den Akten führte dann ein Bänkelsänger die Geschichte musikalisch weiter.

Es war eine tolle Veranstaltung, Bauerntheater vom Feinsten, bei der alle Beteiligten sowie die anwesenden Zuschauer viel zu lachen hatten. Immerhin fand an diesem Abend bereits die fünfte Vorführung statt und alle waren ausverkauft. Es ist schon ein seltsames Bergvolk in der Ruhl.

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Saisonabschluss auf der Bermerhütte

Okt 2024

Am Donnerstag dem 31. Oktober 2024, Reformationstag und Helloween, fand auf der Bermerhütte oberhalb von Ruhla der Saisonabschluss statt. Die Vereinshütte der Wintersportler der TSG Ruhla, die jeweils von Anfang Mai bis Ende Oktober an den Wochenenden bewirtschaftet ist, beging das diesjährige Saisonfinale mit zahlreichen Sportfreunden, Wanderern, Radfahrern, Einheimischen und Zugereisten.

Abgesehen von den leckeren Thüringer Rostbratwürsten, dem Bier aus der Rhön und dem von den Vereinsmitgliedern selbstgebackenen Kuchen waren die zehn Alphornbläser mit ihren Auftritten der absolute Höhepunkt des Tages. Das Wetter spielte auch mit, es war trocken und ab und zu schaute die Sonne durch die Wolken.

Wir wanderten von Ruhla durch das Bermbachtal aufwärts und stiegen dann zur Bermerhütte auf. Da wir schon sehr zeitig oben an der Hütte angekommen waren, konnten wir uns eine überdachte Sitzraufe sichern, teilten sie aber später mit anderen Freunden und Besuchern der Hütte. Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg und stiegen über den Dichterhain ab zum Gymnasium, wo wir unser Auto geparkt hatten. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung.

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Revival-Treffen 2024 in Erfurt

Sep 2024

Vom 17. bis 19. September 2024 fand unser diesjähriges Revival-Treffen in Erfurt statt, ein Treffen ehemaliger Ausbilder der kaufmännischen Ausbildung von Bildungsträgern aus ganz Deutschland. Frühzeitig hatten Renate und ich die Zimmer im Hotel "Wilna" im Erfurter Norden reserviert und in den letzten Wochen vor dem Treffen ein Programm zusammengestellt. 

Bis 15:00 Uhr am Dienstag waren alle (in diesem Jahr waren es 8 Teilnehmer) angereist und wir stärkten uns auf dem Domplatz mit einer Thüringer Bratwurst und einem Bier. Um 16:00 Uhr trafen wir uns dann mit einem Stadtführer, der uns über den Domberg und durch die Altstadt bis zur Krämerbrücke begleitete und dabei humorvoll viel von Erfurt und seiner Geschichte vermittelte. Danach ging es zurück zum Hotel, wo wir den Abend gemeinsam verbrachten.

Am Mittwoch gab es bereits um 07:30 Uhr Frühstück und danach fuhren wir mit der Straßenbahn quer durch die Stadt zum MDR. Hier erhielten wir von einer Studentin eine sehr interessante Führung durch das Studio des Thüringen Journals, die Regie- und Sendezentrale, die Studios des MDR Rundfunks und das Studio der Sendung "Baumhaus" beim KiKa. Das "Johannes Thal Klinikum", Drehort der Vorabendserie "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte" hatten wir uns vorher schon selbst angeschaut.

Zurück ins Zentrum fuhren wir wieder mit der Straßenbahn, wo wir uns anschließend vom Turm der Ägidienkirche an der Krämerbrücke einen Überblick über die Stadt verschafften und danach im Augustiner Bräu stärkten. Um 15:00 Uhr hatten wir dann eine Führung in die Schatzkammer des Erfurter Doms. Danach liefen wir hinüber zur Zitadelle, stärkten uns mit Kaffee und ähnlichen Getränken, um nach einer Runde auf dem Plateau wieder in die Altstadt zu pilgern. Dort hatten wir für 18:00 Uhr im Gewölbekeller in Kromer´s Restaurant einen Tisch bestellt. Am Ende des Tages gab es noch einen Absacker im Restaurant unseres Hotels.

Am Donnerstag fuhren wir mit der Straßenbahn zuerst zum Bahnhof, um unser Gepäck einzuschließen. Danach liefen wir über Anger und Rathaus wieder zur Altstadt und besichtigten dort erst die alte Synagoge und anschließen auch noch die kleine Synagoge. Zum Abschluss gab´s nochmal Kaffee und Kuchen im Café Spiegler. Danach verabschiedeten wir uns voneinander und jeder trat seine Heimreise an. 2025 treffen wir uns dann im Sauerland.

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11. Treffen der BMW/EMW 340 in Eisenach

Aug 2024

Als BMW 340 ging 1949 in Eisenach die erste deutsche Nachkriegskonstruktion eines PKW in Serie, der nach einem Markenrechtsstreit mit BMW 1952 in EMW 340 umbenannt wurde. An diesem Wochenende, vom 23. bis 25. August 2024, fand 75 Jahre nach dem Produktionsstart das 11. Treffen der Marke BMW/EMW 340, der großen Sechszylinder-Fahrzeuge aus Eisenach statt.

Nach einer Rundfahrt durch den Thüringer Wald waren die Fahrzeuge auf dem Gelände des ehemaligen AWE, heute Museum "automobile welt Eisenach" und "Verein Automobilbau-Museum Eisenach e.V.", für Besucher zu besichtigen. Die ca. 50 Fahrzeuge, darunter auch einzelne, wenige BMW 326 und BMW 327, waren alle in tadellosem Zustand und eine Augenweide. Gut dass es Menschen gibt, die Ausdauer, Lust, Liebe und Geld haben, um diese Fahrzeuge zu erhalten.

Ebenfalls zu besichtigen war die ehemalige Ostkantine, heute Sitz des "Verein Automobilbau-Museum Eisenach e.V.", der hier noch zahlreiche bereits restaurierte oder noch zu restaurierende Fahrzeuge aus der Produktion des ehemaligen AWE stehen hat. Außerdem gab es hier Getränke sowie Kaffee und Kuchen und bei der Hitze außerhalb der Halle jede Menge Schatten.

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