Geschichte des Eisenacher Skisports

1892/1893

Das Buch von F. Nansen, dem norwegischen Polarforscher, „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ erscheint 1891 in deutscher Sprache und begeistert die Jugend Mitteleuropas. Viele sehen in diesem Grönlandabenteuer ein Motiv, mit dem Skilaufen zu beginnen.

In Eisenach beschaffen sich die Herren Rechtsanwälte Julius Heß, Adolf und Max Katzenstein sowie der 19-jährige Musiker Max Raebel Ski der damaligen Konstruktion und versuchen im Johannistal und im Helltal erste Schritte ohne Anleitung.

Dr. Max Katzenstein stößt sich am 25. 01. 1893 den Skistock in die Leistengegend und stirbt an inneren Verletzungen. Dieser Unfall war der erste tödliche Skiunfall in Deutschland. Max Raebel eignet sich die norwegische Doppelstocktechnik an und läuft als erster Skiläufer am 06. 02. 1893 von Eisenach zum Inselsberg bei einer Streckenlänge von 24 km. Er war der erste Skiläufer auf dem Inselsberg und stellte damit die touristische Eignung der 2,80 m langen Lappenski unter Beweis.

1894 bis 1907

Folge des Skiunfalls von Dr. Katzenstein war, dass in Eisenach 13 Jahre kein Skilauf betrieben wurde.

Aus der Ferne …

In Thüringen nimmt der Wintersport einen raschen Aufschwung. Besonders aus dem Luftkurort Oberhof kommen die Impulse. Der Kronprinz und die Prinzen des kaiserlichen Hauses sowie der Herzog von Coburg-Gotha und sein Anhang erlernen mit Hilfe norwegischer Lehrer das Skilaufen. Hoteliers und Pensionsbesitzer sehen ihre Chance. Oberhof wird zum ersten Wintersportort in Deutschland.

Am 22. 01. 1905 gründet der Oberhofer Badearzt Dr. Weidhas den Thüringer Wintersport Verband. Für ganz Deutschland als Vorbild dienende Skisprungschanzen, Bob- und Rodelbahnen entstehen. Eisenach als Stadt des Fremdenverkehrs will nicht abseitsstehen. Am 27. 01. 1907 wird ein Wintersportverein gegründet. Der Vorstand, Zahnarzt Hertel, beginnt mit 40 Mitgliedern. Neben Skiwanderungen und Skispringen auf kleinen Schanzen wurde besonders Rodeln, Bobfahren und Eislauf betrieben.

Eisenach besaß als erster Ort Thüringens eine beleuchtete Rodelbahn im „Rösischen Hölzchen“ mit einer Streckenlänge von 600 Metern und einer ausgebauten Schaukurve. Die schweren Bobs mit 10 Mann Besatzung wurden von der „Hohen Sonne“ ins Mariental oder nach Wilhelmsthal gesteuert.

1913 bis 1918

Nach längerem Aufenthalt in Norwegen und Spitzbergen kommt Max Raebel nach Eisenach zurück. In der Rhön führt er das in Norwegen beliebte Ski-Segeln vor. Am „Hohen Polster“ kommt er bei gutem Wind auf eine Geschwindigkeit von 40 km/h.

Die Eisenacher Lehrerin Elisabeth Streller läuft im Rahmen der Ski-Runst des Rennsteigvereins vom 05. 01. bis 09. 01. 1914 von Hörschel nach Grumbach im Frankenwald über eine Streckenlänge von 150 km und zeigt damit, dass auch Frauen in der Lage sind, große Leistungen zu vollbringen. Für die damalige Zeit eine Pionierleistung.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges stellt der Eisenacher Wintersportverein seine Tätigkeit ein. Lediglich der wegen des Krieges aus Norwegen zurückgekehrte Max Raebel gründet eine Skiabteilung der Jugendwehr, gibt Skiunterricht und führt mit der Jugend Wettkämpfe im Langlauf und Skispringen durch.

Die 20er

Zu Fuß zum Gipfel

Am 01. 12. 1920 wird der Ski-Club Eisenach aus der Taufe gehoben. Der Architekt Alfred Schmidt wird zum Vorsitzenden gewählt. Zielstellung des Clubs war es, den in Deutschland immer mehr in Mode kommenden Skisport auch in Eisenach für breite Bevölkerungsschichten attraktiv zu machen. Die Organisation von Skisonderzügen und Busfahrten in den Thüringer Wald, Skiwanderungen, Skiunterricht, Wettkampfsport, Skifasching, zünftige Hüttenabende und die Pflege von Kameradschaft und Geselligkeit standen im Programm.

Bis 1926 wuchs die Mitgliederzahl auf 275, davon 142 Jugendliche. Neben dem Breitensport wie Skiwandern, Gymnastik und Trockenübungen wurde an Wettkämpfen teilgenommen, die vom Thüringer Wintersport Verband ausgeschrieben waren.

1929 bis 1933

Am 03. 03. 1929 donnerten die Motoren im Mariental. Der Ski-Club veranstaltete sein erstes Ski-Jöring Rennen. Hinter Motorrädern, tief geduckt, ein 8 Meter langes Seil in den Händen haltend, ließen sich die Skiläufer ziehen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug auf der 1 Kilometer langen Strecke beachtliche 60 km/h.

1930 läuft in den Kinos der Skifilm „Wunder des Schneeschuhs“, der die von Hannes Schneider perfekt demonstrierte alpine Abfahrtstechnik zeigt. Ein Teil der Mitglieder wendet sich daraufhin dem alpinen Skisport zu. Es werden erste Fahrten in die Alpen organisiert. Unter der Anleitung von Lehrwart Hermann Stenner wurde der Grundstein für die alpine Tradition der Eisenacher gelegt.

Der Gasthof Stöhr

Als 1932 am Schneekopf ein Slalomhang geschaffen wurde, fahren die Eisenacher Clubmitglieder zum Training nach Gehlberg. Das Ehrenmitglied des Ski-Clubs, Max Raebel, regte an, als Konditionstraining für die Langläufer im Herbst einen Lauf vom Inselsberg nach Eisenach (Waldschänke) über 24 km durchzuführen. Dieser „Raebel-Lauf“, wie er von den Sportlern genannt wurde, fand bis 1939 alljährlich statt und wurde vom Ski-Club Eisenach ausgerichtet. Dr. E. Winter (SCE) legte die Strecke in 1 Stunde 35 Minuten zurück. Der 60-jährige Raebel schaffte die Strecke in 2 Stunden.

In diesem Jahr erfolgte auch die Auflösung des Thüringer Wintersport Verbandes und des Deutschen Skiverbandes. Es erfolgte eine Gleichschaltung im Reichsfachamt „Skilauf“ mit der Orientierung auf vormilitärische Ausbildung. Auch der Ski-Club Eisenach wurde in die vormilitärische Ausbildung der Hitlerjugend eingebunden.

1938/39

Als die Fliegertechnische Schule in Eisenach/Stockhausen eröffnet wurde, waren unter den Absolventen auch junge Skisportler aus den Gebieten der damaligen Ostmark (Österreich). Sie beteiligten sich in Thüringen an Wettkämpfen im Slalom und Abfahrtslauf. Unter ihnen war auch der Meisterschüler von Toni Seelos, Hugo Mitterer aus Innsbruck. Er zeigte beim Slalom am Kleinen Weißenberg bei Ruhla sein außerordentliches Können.

In gemeinsamen Trainingslagern konnten von den Eisenacher Skisportlern viele technische Elemente übernommen und abgeschaut werden. Sie trugen dazu bei, dass bei Wettkämpfen in alpinen Disziplinen in Brotterode, Ruhla, am Schneekopf, in Neuhaus am Rennweg und nicht zuletzt in Garmisch-Partenkirchen viele Erfolge durch Eisenacher Skisportler errungen wurden.

Innerhalb des Ski-Clubs wurde eine Abteilung Eislauf und Rollschuh gegründet, die sehr rührig um den Nachwuchs bemüht war. Bei Minusgraden wurde auf dem Prinzenteich und auf dem Teich an der Waldschänke Eiskunstlauf trainiert. Unter Anleitung von Fräulein Margarete Creuzburg konnte sich die Eisenacherin Jutta von Frenzburg zu einer Spitzenläuferin in Thüringen entwickeln. Der Bau einer Kunsteisbahn war in Eisenach geplant, konnte aber durch den Beginn des Zweiten Weltkrieges nicht realisiert werden.

1941 bis 1945

Als sich die Niederlage der deutschen Wehrmacht vor Moskau abzeichnete, wurde im Dezember 1941 befohlen, sämtliche Ski auf dem Jakobsplan abzugeben. Sie sollten an der Ostfront Verwendung finden. der Skisport in Eisenach kam zum Erliegen und eine langjährige erfolgreiche Arbeit endete.

Auf der Westseite

Vergessen werden soll nicht die über 20 Jahre währende Arbeit der ehrenamtlichen Funktionäre und Sportler des Ski-Clubs, die einen wichtigen Abschnitt der Eisenacher Skigeschichte mitgeschrieben haben. Unter ihnen waren die Sportler Max Raebel, Alfred Schmidt, Dr. Brachsiegel, Dr. Winter, Henner Braun, Männe Zinn, Max Bohl, Herbert Hopf, Paul und Dieter Hagedanz, Helmut Leo, Hermann Stennert, Dr. Karcher, Herbert Jox, Alfred Garisch, Elisabeth Streller, Margarethe Creuzburg, Lore Groß, Frl. von Frenzburg und Lilo Rommel.

1945 bis 1948

Nach dem Zusammenbruch des „Großdeutschen Reiches“ beginnen die vom Krieg verschonten Wintersportler trotz großer Not mit dem Neuanfang und treffen sich im Helltal zum gemeinsamen Training. Am 19. 08. 1946 stirbt das Ehrenmitglied des Ski-Clubs, der Skipionier und Nordlandforscher Max Raebel im Alter von 72 Jahren an Entkräftung im Diakonissenkrankenhaus in Eisenach.

1949 bis 1951

Am 07. 01. 1949 wird die Sparte „Wintersport“ im Rahmen des Deutschen Sportausschusses der sowjetischen Besatzungszone mit 20 Mitgliedern im Vereinslokal „Gonnermann“ am Schwarzen Brunnen in Eisenach gegründet. Zur Belebung aller Wintersportarten in Eisenach wird dort ein Arbeitsprogramm beschlossen. Karl Haase wird Spartenleiter. Gründungsmitglieder waren unter anderem: Alfred Garisch, Heinz Lang, Kurt Duda, Henner Braun, Herbert Jox, Gerhardt Böttger, Margarethe Creuzburg, Erich Hartung, Heinz Riede.

Mit der Bildung von Betriebssportgemeinschaften wird der Eisenacher Skisport gespalten. Ein Teil der Sportler schließt sich der BSG Motor Eisenach, Trägerbetrieb BMW Eisenach – später Automobilwerk Eisenach, an. Der andere Teil organisiert sich als Sektion Wintersport in der BSG Lokomotive Eisenach, Trägerbetrieb ist die Deutsche Reichsbahn.

An der Skihütte

Am 04. 11. 1950 erfolgt die Gründung der BSG Motor Eisenach mit den Sektionen Ski und Eishockey/Eislauf. Im Helltal wird die Wartburgschanze gebaut. Am 21. 01. 1951 führen die Skisektionen der BSG Motor und BSG Lokomotive im Helltal das 1. Eisenacher Wintersportfest mit großer Beteiligung durch. Gerhard Böttger siegte im Slalom und im Sprunglauf von der Wartburgschanze.

Bei den 1. Kreismeisterschaften in den alpinen Disziplinen am 28.12. 1952 am Bermerhang in Ruhla dominieren die Eisenacher Skisportler. Dorothea Meyer, Ulf Kosmehl und Gerhard Böttger von Motor Eisenach heißen die Sieger. Ein Novum: Der Eisenacher Kurt Schmidt (BSG Motor) gewinnt den Sprunglauf auf der Schanze „Alte Ruhl“.

1953 bis 1963

Die Sektion Wintersport der BSG Lokomotive übernimmt 1953 das Sommerbacher Pirschhaus bei Oberhof als Skihütte. Die Sportfreundinnen und Sportfreunde der BSG Lokomotive Eisenach Gebrüder Heuse, Haeselbarth, Nestler, Braunmöller, Kraus und Braun nehmen an vielen Touristischen Skimeisterschaften teil und erzielen sehr gute Ergebnisse. Bei den Kreismeisterschaften belegt Ute Haeselbarth bei der weiblichen Jugend einen 1. Platz.

1958 übernimmt die Sektion Ski der BSG Motor Eisenach ihre erste Skihütte auf der Schenkenwiese am Inselsberg. Im gleichen Jahr organisieren sie dort das erste „Inselsbergrennen“. 1960 ändert die Sektion Wintersport der BSG Lokomotive ihren Namen in Sektion Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf im DWBO um. Einer der ersten Skilifte in der damaligen DDR wird von den Skisportlern der BSG Motor 1963 am Inselsberg gebaut und in Betrieb genommen.

1972 bis 1989

In 11.000 Aufbaustunden und mit großer Unterstützung des Automobilwerkes Eisenach bauen die Mitglieder der Sektion Ski der BSG Motor auf dem Inselsberg eine neue Hütte, die auch heute noch das Domizil des Ski-Clubs Eisenach ist. Alljährlich werden die Wintermonate genutzt, um am Inselsberg Ski zu laufen. Am 19. 11. 1978 besucht der Generalsekretär des Deutschen Skiläuferverbandes, Herbert Görmer, die Skihütte am Inselsberg und zeichnet die Sektion Ski der BSG Motor Eisenach für besondere Verdienste bei der Führung und Entwicklung des Skisports mit einer Ehrenurkunde aus.

Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten nutzen die Mitglieder beider Skisektionen außer dem Thüringer Wald regelmäßig die Gebirge der CSSR für Sportreisen, um dort Ski zulaufen.

Gasthof Stöhr

Die BSG Motor Eisenach feiert ihr 40jähriges Bestehen und die Sektion Ski zieht bei ihrer Festveranstaltung in der „Sophienaue“ Bilanz. Die Mitgliederzahl stieg von 20 Mitgliedern im Jahre 1949 auf 140 Mitglieder 1989. In den 40 Jahren seit der Gründung wurden zahlreiche Titel bei Kreis-und Bezirksmeisterschaften sowie vordere Plätze bei DDR-Meisterschaften errungen. Auch bei Kreis- und Bezirks-Kinder-und Jugendspartakiaden wurden viele Gold-, Silber- und Bronzemedaillen erkämpft. 18 Sportfreunde legten eine Kampfrichterprüfung und 3 Sportfreunde die Skilehrerprüfung ab.

Auch die BSG Lokomotive Eisenach zieht Bilanz. Neben vielen Siegen und guten Platzierungen in Wettkämpfen erwarben 6 Sportler die Übungsleiterstufe II und 2 die Stufe III. In Zusammenarbeit mit dem Bahnhof Eisenach wurden Wandersonderzüge in den Thüringer Wald, Harz, Spreewald und an die Ostsee organisiert. Die Reisen wurden von den Wanderleitern der Sektion betreut. Seit 1982 nahmen die Skiläufer beider Sektionen an den Rennsteigläufen im Sommer und Winter teil.

1989/1990

Durch die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse im Osten Deutschlands, das sich abzeichnende Ende der DDR und die damit verbundene Ungewissheit des Fortbestehens der Betriebssportgemeinschaften sowie der Unterstützung durch ihre Trägerbetriebe sehen sich viele Vereine zum Handeln gezwungen. Während der Frühjahrsversammlung der Sektion Ski der BSG Motor im März auf der Skihütte am Inselsberg wird beschlossen, aus der BSG Motor auszutreten und einen selbständigen Verein zu gründen.

Am 28. 05. 1990, nach über 45 Jahren, hat Eisenach wieder einen Ski-Club. Unter der Registriernummer 03 wird der SKI-CLUB Eisenach e.V. in das Vereinsregister beim Kreisgericht Eisenach eingetragen. Am 16. 06 1990 findet in der Sporthalle an der Katzenaue eine erste Versammlung der als Gründungsmitglieder fungierenden Eisenacher Skifreundinnen und Skifreunde statt.

Schanzen in Brotterode

Im gleichen Jahr legt die Sektion Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf der BSG Lokomotive Eisenach den vom DTSB der DDR vorgegebenen Namen ab und nennt sich wieder „Eisenacher Wintersport“ im Eisenbahnsportverein Lok Eisenach. In den Vorstand werden Horst Böttner, Reiner Bergmann, Erika Dzilack und Elke Böttner gewählt.

Am 16. 11. 1990 starten 35 Mitglieder des Ski-Clubs zu ihrer ersten Gemeinschaftsfahrt mit „Ski-Kohl“ aus Eschwege nach Zermatt und erleben 6 herrliche Skitage am Fuße des Matterhorn. Von diesem Zeitpunkt an sind die Sportler beider Eisenacher Skivereine gemeinsam mit dem Sportfreund Dieter Kohl zu Sommer- und Wintertouren in den Alpen unterwegs.

Am 22. 12. 1990 findet die Gründungs- und Hauptversammlung des Ski-Clubs Eisenach statt. Satzung und Geschäftsordnung wurden beschlossen. Fast alle Mitglieder der ehemaligen Sektion Ski der BSG Motor traten dem Ski-Club bei. Als geschäftsführender Vorstand werden Lutz Schmidt, Ulrich Großheim, Peter Weiland und Uta Großheim gewählt. Die Sportfreunde Gerhard Böttger und Erich Stracke werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Wenige Wochen nach der Gründung waren bereits 112 Skifreunde dem Club beigetreten.

1991 bis 1993

Am 01. 01. 1991 wird der Ski-Club Eisenach Mitglied im Landessportbund Thüringen und im Thüringer Skiverband. Bei den Thüringer Meisterschaften im März 1991 in Steinach belegt Jan Höhler (SCE) im Riesenslalom den 3. Platz. Kerstin Schneider (SCE) wird 4. im Riesenslalom und Slalom.

Zwergencup am Inselsberg

Nach mehreren Jahren Ausfall aufgrund von Schneemangel veranstaltet der Ski-Club am 14. 03. 1993 wieder sein „Inselsberger Schülerrennen“ mit 70 Teilnehmern aus 8 Thüringer Skivereinen. Die Sektion Wintersport des Eisenbahnsportvereins Lok feiert am 03. 07. 1993 den 40. Jahrestag der Übernahme des „Sommerbacher Pirschhaus“ mit einem großen Fest und vielen Gästen.

26. Januar bis 2. Februar 1994

Festwoche „100 Jahre Wintersport Eisenach-Inselsberg“ – Die Skifreundinnen und Skifreunde beider Eisenacher Skivereine begehen dieses Ereignis in der festen Überzeugung, die humanistischen und sportlichen Traditionen der Vergangenheit stets hochgehalten, gepflegt und fortgeführt zu haben.

2000 bis 2010

Der Vorstand des SCE stand immer mit den Gemeinden und Behörden in Kontakt, um das Vereinseigentum zu sichern. Ende 2007 war es endlich soweit: das Grundstück, auf dem unsere Skihütte steht, konnte vom Verein erworben werden. Von nun an ging es verstärkt darum, unser Vereinseigentum zu pflegen und zu erhalten. Das Ereignis des Übergangs des Grundstücks in Vereinseigentum wurde im August 2008 mit einer Hüttenparty zünftig begangen.

Der Kleine und der Große

Ebenfalls im Herbst 2008 konnten die ersten Anstrengungen zur Erneuerung unserer Skihütte allen Mitgliedern gezeigt werden. Die Terrasse sowie die Hüttenfront waren erneuert worden.

Von 2009 bis 2010 erfolgte die Wärmedämmung der Hütte, um die Heiz-/Stromkosten zu reduzieren. Im Jahr 2010 wurde die Rekonstruktion der Talstation unseres Lifts in Angriff genommen und wurde 2011 abgeschlossen. Ebenfalls im Sommer 2010 beging der SCE den 20. Jahrestag seiner Neugründung. An der Feier in der Skihütte auf dem Inselsberg nahmen zahlreiche Mitglieder teil, vor allem die, die die Hütte mit erbaut haben.